Gehörtes
Im Jahr 2022 veröffentlichte Barbara Schmitz einen Essay mit dem Titel Was ist ein lebenswertes Leben? Philosophische und biographische Zugänge, in dem sie drei Zugänge zur Frage nach dem lebenswerten Leben unterscheidet: einen ersten Zugang via Kriterien, die objektiv angeben sollen, was ein Leben lebenswert macht, einen zweiten Zugang, bei dem davon ausgegangen wird, dass jedes Leben lebenswert ist, und einen dritten, der die Frage als eine subjektive herausstellt, demzufolge jeder selbst entscheiden kann oder muss, ob sein Leben lebenswert ist. Diesen letzten Zugang wählt sie zur Beantwortung der Frage und rückt damit Menschen mit Behinderung, Demenz, schweren chronischen Krankheiten und Suizidabsichten ins Zentrum der Untersuchung. Es zeigt sich dann, dass gerade ein Leben mit Einschränkungen von den Betroffenen als lebenswert eingeschätzt wird. Schmitz ergründet dieses vermeintliche "Behinderungsparadox" von verschiedenen Seiten und verdeutlicht, dass es eine gesellschaftliche Aufgabe ist ein lebenswertes Leben für alle zu schaffen. Andererseits zeigt sie verschiedene Wege, wie individuell mit Krankheit, Behinderung und Demenz umgegangen werden kann. In das Buch gehen auch Erfahrungen aus ihrem Leben mit einer Tochter mit Behinderung ein.
Im Buch „Der Fürst und seine Erben“ sucht Peter Sloterdijk in der Geistesgeschichte großer Männer nach Parallelen zum Giganten im Weißen Haus. Ist Machiavelli so etwas wie ein Vordenker Trump’scher Machtpolitik?

2024,Sloterdijk

Reisewut und Kolonialismus

Was vernünftig ist, das ist wirklich; und was wirklich ist, das ist vernünftig.
Philosophie in China - Die Rolle der Intellektuellen

Ostern ist das Fest des Opfers, genauer: der Aufopferung. Heute dominiere dagegen eine Vorstellung des passiven Opfer-Seins, sagt die Philosophin Maria-Sibylla Lotter: ein Fortschritt für Gewalt-Opfer, aber Gift für die Wahrheitsfindung.


